-
Notifications
You must be signed in to change notification settings - Fork 0
2013 12 16 Nonhoff
16.12.2013 30mins too late 10:30
"Die Versprechen der Demokratie" (Band der Dvüw: Nonhoff "demokratisches verfahren und politische wahrheitsproduktion"
"Ach Europa Bändchen" verlegt von Nonhoff, Aufsatz von Habermas am Schluss mit Praxis, auch lesen.
Zitat in Nonhoff konferenenzband
Manin "political theory" 1987
Think: does the individual incidence of tax (as a normative dictum) really work? This is an example of prioritizing reason over emotion and power. Does this not include
Mehr als eine Methode (da muss ich raus)
kann das "heilen" (Habermas?) oder vielleicht klären? oder hängt das konstitutiv zusammen?
Rechtfertigung und streit bedingen einander;
social democrats: taxes have a balance of power effect; socialist will always use taxation to disempower the powerful and/or the rich.
Faktizität und Handeln lesen.
Jürgen Habermas: "Moralbewusstsein und kommunikatives Handeln", zwischen TKH und Faktizität.: 3. "Diskursethik -- Notizen zu einem Begründungsprogramm" s. 53 ff. in Suhrkamp. (den mal diskutieren wenn ich was habe" (70 Seiten)
Aus Faktizität und Geltung Kapitel rom 3, 4, 7, 8, Vorwort, römisch 1
Stratified sample ziehen, Geschlecht, rechts-links, einkommen, berufliche Stellung (ESt ja oder nein?), Erfahrung im Umgang mit dem Steuersystem.
50 grundgesamtheit, daraus Stichprobe ziehen.
Die vorliegenden Entwürfe prioritisieren Effizienz und Vernunft über andere Verständnisse von oder Desiderata an Demokratie, insbesondere Emotion und Macht (wir besprachen dies etwa anhand der Inzidenz der Körperschaftssteuer). Hier besteht noch (Er)klärungsbedarf. Deliberation ist, wie ich auch in meinem Entwurf mehr als eine Methode (anders als bei Fishkin). Das muss ich noch stärker formulieren und präziser fassen. Sie stellten heraus das (nach Habermas?) sich Streit und Rechtfertig konstitutiv bedingen; da habe ich noch ein etwas naives Verständnis. Sie stellten klar dass sich Habermas' Begründungsethik auf Werte, weniger allerdings auf Politiken bezieht (anders als in meinem Vorhaben). Eine präzisere, vielleicht vorsichtigere Formulierung der normativen Theorie der Deliberation ist vonnöten; es geht weniger um das Identifzieren von richtigen Lösungen, als um den Austausch von Argumenten der geeignet wäre solche Lösungen wahrscheinlich zu machen und vor allem um wechselseitige vernünftige Verständigung über verbleibende Differenzen. Sie empfehlen ein stratified sample zu ziehen (geschlecht, rechts-links, alter, berufliche Stellung, ESt-Veranlagung) um daraus dann die Deliberationsgruppe zusammen zu stellen. Die von Dryzek und Niemeyer (2007) vorgeschlagene Standard für gute Deliberationsergebnisse (meta consensus und intersubjective rationality, operationalisiert mittels Q-Methodologie nach u.a. Stephenson 1935 u.a.) scheint mir einen attraktiven Weg zwischen prozeduralem Standard (Fishkin, Steenbergen etc.) und (problematischen, vorraussetzungsreichen, ...) substantiellen Wahrheiten (hier: Steuer-Missverständisse) einzuschlagen, der auch einige der von Ihnen vorgebrachten Kritiken addressiert. Das verfolge ich weiter (besonders Q; noch unklar). Sie empfahlen folgende Literatur (teilweise in Ausschnitten, fett ist gelesen): Nonhoff, M. (2013). Demokratisches Verfahren und politische Wahrheitsproduktion -- Eine radikaldemokratische Kritik der direkten Demokratie. In H. Buchstein (Ed.), Die Versprechen der Demokratie -- 25. Wissenschaftlicher Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft. Baden-Baden, Germany: Nomos.
Habermas, J. (2008). Ach, Europa -- Kleine politische Schriften XI. Frankfurt am Main, Germany: Suhrkamp.
Manin, B., Stein, E., & Mansbridge, J. (1987). On Legitimacy and Political Deliberation. Political Theory, 15(3), 338–368.
Habermas, J. (1983). Moralbewußtsein und kommunikatives Handeln. Frankfurt am Main, Germany: Suhrkamp. S. 53ff.
Habermas, J. (1992). Faktizität und Geltung -- Beitrage zur Diskurstheorie des Rechts und des demokratischen Rechtsstaats. Frankfurt am Main, Germany: Suhrkamp. Kap. 3, 4, 7, 8, Vorwort
Nonhoff, M. (2013). Streit und Rechtfertigung -- Zum Verhältnis von radikaler und deliberativer Demokratie.
Nonhoff, M. (2011). Konstruktivistisch-pragmatische Methodik. Zeitschrift für International Beziehungen, 18(2), 91–107. doi:10.5771/0946-7165-2011-2-91
Woran ich jetzt arbeite: Leider bin ich mit der empfohlenen Habermas-Literatur noch nicht fertig; trotz -- wie so oft -- großer Pläne und umfangreichem Buchgepäck über die Festtage. Das würde ich gern noch abschließen, bevor ich dann Ihnen (sowie Olaf G-S und Claus Offe) einen aktuellen Stand dokumentiere. Außerdem arbeite ich mich weiter in die Q-Methodologie rein: (ursprünglich Stephenson 1935 u.a.); dabei handelt es sich gewissermaßen um eine Faktoranalyse mit gedrehter Datenmatrix; es werden nicht (wenige) Variablen anhand von (vielen) Fällen gruppiert, sondern (wenige) Fälle anhand von (vielen) Variablen, in diesem Fall rangsortierte Aussagen über Steuern. Diese Methode scheint zwar etwas exotisch, aber gut dokumentiert und vor allem verspricht sie viele meiner bisherigen Probleme zu lösen (s.o.). Ich arbeite gegenwärtig daran, diese Methode genauer zu verstehen und in einen theoretischen Zusammenhang, besonders ihrer Literaturempfehlungen zu stellen und mein Vorhaben entsprechend anpassen. Eine Skizze davon würde ich dann gern mit Ihnen besprechen.
Nächste Schritte:
Ich möchte gern (und soll) im Februar ein PAC abhalten und würde mich freuen, wenn Sie in dem Zusammenhang dann in mein Kommittee eintreten. Für dieses PAC würde ich dann: die Methode abschließend dokumentieren einen Zeitplan aufstellen und detaillierte Planungen zur Empirie anstellen die Methode (vorläufig) anhand der theoretischen Vorarbeiten zur Steuer "durchbuchstabieren", also etwa den Korpus an Concourse Statements (?) zu entwickeln (das wäre dann quasi äquivalent mein Fragebogendesign), sowie den Fokus der Lernphase zu dokumentieren. Soviel erstmal (vorläufig) von mir; ich wollte Sie auf dem Laufenden halten und schicke Ihnen recht bald die erwähnte Skizze.
Mit herzlichen Grüßen Ihr Maximilian Held
Ps.: Könnten Sie mir noch das Manuskript ihrer Promotion schicken? Darin würde ich mich gern nochmal umschauen. Pps.: Ich bin kürzlich auf einen interessanten Vortrag von Nina Verheyen gestoßen: "Diskussion als Distinktion -- Perspektiven einer Kulturgeschichte des argumentativen Gesprächs". Sind Sie mit ihrer Arbeit vertraut? Ich würde mir das gern anhören (und das Buch lesen).
gustav schmäler 1877 "dabei war der Durchbruch"
nicht so sicher mit den unternehmen: die hatten auch vorher Abrechnungen.
direkt vs indirekt warum nur est? triviale vermachtete.Sachen
Schumpeter: verheissung und Analyse: Steuer ist der sizialvertrG
Reduktion (privat, wirtschaftlich, Öffentlichkeit)
- geldwerter Vorteil
- Freiberufler
- Ehegatten split ging
- evtl Bank Schulen, praziser illiquide Güter aber nicht: etc. Eigenheim, auto,
Steuersoftware ist im Prinzip nur Mittelschicht.
Reduktion durch Einkommensarten
auch McCaffery über est
Schumpermas are Max Helds drafts on taxation and democracy, including his dissertation at BIGSSS.